„Es macht Spaß, das Unmögliche zu tun.“

Es macht Spaß, das Unmögliche zu tun.
Walt Disney

Als ich dieses Zitat von Walt Disney das erste Mal las, musste ich richtig lachen, so frech und  so verblüffend finde ich es. Walt Disney deutet hier ja nicht nur vorsichtig an, dass man es vielleicht auch mal wagen könnte, scheinbar Unmögliches anzugehen – nein, er geht einfach davon aus, dass Unmögliches machbar ist und mehr noch: er behauptet, dass es Spaß macht, genau das zu tun.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mich motiviert diese Aussage ungemein. Es kribbelt mir richtig in den Fingern und ich lasse mich anstecken. Ja, und ich gebe zu, dass mich immer schon das gereizt hat, was andere für „unmöglich“ halten.

Aber ich kenne auch die andere Seite: schon im Vorfeld aufzugeben, ohne es überhaupt  versucht zu haben. Mag es sein, dass das mir das Risiko zu groß erschien oder dass ich mich durch die Meinung anderer demotivieren ließ – für mich war die Sache in diesem Moment jedenfalls „unmöglich“ (was nicht bedeutet, dass sie es auch wirklich war).

Walt Disney gehörte ja tatsächlich zu den Leuten, die „Unmögliches“ möglich gemacht haben – und es gibt viele weitere solcher Beispiele.

Was unterscheidet nun diese Menschen von denen, die am „Unmöglichen“ scheitern?

Vor allem wohl die Weigerung, an so etwas wie „Das ist unmöglich!“ zu glauben. Warum auch sollte man eine solche Aussage annehmen? Weil andere das so sehen? Weil sie selbst  diese Sache nicht geschafft haben? Weil ihre Vorstellungskraft so klein ist, dass sie sich einfach nicht ausmalen können, wie so etwas umzusetzen ist? Wie kann ich annehmen, dass nur weil ich etwas nicht kann oder es mir nicht zutraue, eine Sache auch für andere „unmöglich“ ist? Ist denn nicht vielmehr entscheidend, es auszuprobieren (sofern man es will) und dann eine solche Einschätzung aus der eigenen Erfahrung heraus zu treffen?

Ich glaube, dass unglaublich viel Potential darin liegt, angeblich Unmögliches nicht als solches zu akzeptieren. „Unmöglich“ ist ja in sehr vielen Fällen nichts anderes, als eine persönliche Meinung. Denk z.B. einmal daran, wie „möglich“ es den Menschen wohl früher erschien, dass wir fliegen werden oder dass wir mittels einer Maschine mit Menschen auf dem ganzen Globus kommunizieren können usw. usw.

Und so bin ich fest davon überzeugt, dass so unendlich viel mehr möglich ist, als wir denken – und DAS kann doch nur Mut machen, sich hin und wieder auch an das Unmögliche zu wagen, oder?